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Newsletter Medizin 04/2015

Bei Gericht und auf hoher See sind wir alle in Gottes Hand!

Dieses alte Dürenmatt-Zitat steht fast selbsterklärend für ein aktuelles Problem: Den „Safe Harbor“ (Der sichere Hafen). Die Safe-Harbor-Vereinbarung legt fest, unter welchen Bedingungen Unternehmen Nutzerdaten aus Europa in den USA verarbeiten dürfen. Dabei geht es auch um personenbezogene Daten. Die Vereinbarung beruht auf Regeln des US-Handelsministeriums und einer Entscheidung der EU-Kommission aus dem Jahr 2000. Nun erklärte der EuGH dieses Datenabkommen mit den USA für ungültig. Die persönlichen Daten europäischer Internetnutzer seien in den USA nicht ausreichend vor dem Zugriff der Behörden geschützt. Wundert uns das? Eigentlich nicht. Nach Abhörskandalen und pishing Angriffen haben wir alle Angst vor Big Brother. (Dieser ist nur sekundär eine Fernsehshow, primär ist Big Brother die Figur des Diktators im Roman „1984“ von George Orwell, der mit ständiger Kontrolle und Unterdrückung seiner Bürger Ozeanien regiert).
Bei uns ist aber alles safe – im Safe. Nicht in einer Cloud, und vor allem auch nicht in den USA. Wir sichern technisch auf dem neuesten Stand und die Daten verbleiben in Deutschland. Dies alles unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen. Physisch außer Haus und zusätzlich verschlüsselt in einem Rechenzentrum in Bayern. So können Sie wirklich sicher sein.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Manfred Reiss
Geschäftsführer
Michael Reiss
Geschäftsführer

 


Honorarausgleich über Faktorerhöhung bei Ausschluss der Nebeneinanderberechnung?

 

Ist es erlaubt, eine GOÄ-Nummer einzig mit dem Ziel des Honorarausgleichs mit einem Steigerungsfaktor oberhalb des Schwellenwertes abzurechnen, wenn man aufgrund einschränkender GOÄ Bestimmungen auf eine andere GOÄ-Nummer verzichten muss?

 

Einschränkende Bestimmungen wurden vom Verordnungsgeber bewusst in die GOÄ aufgenommen und dienen dem Interessenausgleich zwischen Ärzteschaft und Patienten. Insbesondere wird der Patient in den Allgemeinen Bestimmungen zum Abschnitt B der GOÄ vor einer übermäßigen finanziellen Belastung geschützt, indem der Arzt nicht jedes Mal während des laufenden Behandlungsfalls die GOÄ-Nummern 1 und/oder 5 neben den im Vergleich häufig recht hochpreisigen Leistungen aus den Abschnitten C bis O berechnen darf.

 

Beispiel: Diagnose: Koronare Herzerkrankung
03.11.2015
1 Beratung – auch mittels Fernsprecher 2,3fach = 10,72 €
5 Symptombezogene Untersuchung 2,3fach = 10,72 €
651 Ruhe-EKG 1,8fach = 26,54 €

 

Kontrolluntersuchung: 0
5.11.2015
1 Beratung – auch mittels Fernsprecher 2,3fach = 10,72 €
5 Symptombezogene Untersuchung 2,3fach = 10,72 €
651 Ruhe-EKG 1,8fach = 26,54 €

 

Die Leistungen nach der GOÄ-Nr. 1 und 5 dürfen aufgrund der Allgemeinen Bestimmungen zu Abschnitt B am 05.11.15 kein weiteres Mal neben der GOÄ-Nr. 651 abgerechnet werden. Aus diesem Grund die verbleibende GOÄ-Nr. 651 mit einem Abrechnungsfaktor oberhalb des Schwellenwertes von 1,8 abzurechnen, ist nicht erlaubt und vom Verordnungsgeber so auch nicht gewollt. Bemessungskriterien für eine Abrechnung oberhalb der Schwellenwerte sind gem. § 5 (2) GOÄ einzig die Schwierigkeit und der Zeitaufwand der einzelnen Leistung, die Umstände bei der Ausführung sowie die Schwierigkeit des Krankheitsfalles, letztere jedoch nur in Bezug auf ärztliche, nicht jedoch auf technische Leistungen.

 


Kosten für verlangte Fotokopien

 

Kosten für Fotokopien, die auf Verlangen des Patienten z. B. zur Vorlage bei der privaten Krankenversicherung entstehen, können dem Patienten in Rechnung gestellt werden. Hierbei handelt es sich nicht um Auslagen gem. § 10 GOÄ, sondern um den Ersatz von Aufwendungen gem. § 670 BGB.

 

Auch hier dürfen die Kosten nur in tatsächlich entstandener Höhe berechnet werden. Aber was müsste hier alles berücksichtigt werden, um diese tatsächlichen Kosten zu ermitteln: Anschaffungskosten des Kopiergerätes, Toner- und Papierkosten, Stromverbrauch und Arbeitszeit der Praxisangestellten…

 

Wenn auch nicht zu 100 Prozent gesetzlich geregelt, so doch als Orientierungshilfe geeignet, bietet sich hier ein Urteil des LG München vom 19.11.2008 (Az. 9 O 5324/08) an:

 

Aufwendige Fotokopien:
0,50 €/DIN-A-4-Seite für die ersten 50 Seiten und 0,15 € für jede weitere Seite ab der 51. Seite, z. B. mehrfach gefaltete Befunde (z. B. Verlaufskurven eines Wehenschreibers)

 

Für „einfache“ Fotokopien 0,50 € zu verlangen, erscheint jedoch eher etwas überhöht. Hier bietet sich als Orientierungshilfe die GOÄGebühr für Fotokopien im Zusammenhang mit Gutachten (GOÄ-Nr. 96) in Höhe von 0,17 € an. Allerdings darf hier nur der Betrag, nicht die GOÄ-Nummer 96 auf der Rechnung erscheinen, da diese nur im Zusammenhang mit Gutachten nach den GOÄ-Nummern 80, 85 und 90 abgerechnet werden darf.

 

Einfache Fotokopien: 0,17 €/DIN-A-4-Seite
Z. B. einzelne DIN-A-4-Blätter, Ausdruck der elektronischen Patientenakte, Einlegen und Fotokopieren ganzer Stapel von Befundblättern mit automatischem Papiereinzug am Kopiergerät.

 


 

Rund 170 Besucher bei der PVS-MEFA-Veranstaltung für Ärzte ohne Grenzen

Sie sind die Retter in höchster Not: Die Mitarbeiter von „Ärzte ohne Grenzen“ helfen überall dort, wo Menschen wegen Kriegen oder Naturkatastrophen um ihr Leben fürchten müssen. Die Zuhörer im restlos gefüllten Saal des Kulturzentrums Gems in Singen lauschten dem 80-minütigen Vortrag des Referenten Dr. Veit Busam. Dr. Busam ist Chirurg beim in Singen ansässigen Klinikverbund „Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz“ und seit vielen Jahren in seinen Jahresurlauben für Ärzte ohne Grenzen unterwegs. Er berichtete eindrucks- und wirkungsvoll über seine Arbeit und seine Erlebnisse in verschiedenen Krisengebieten.

 

Auch Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler ließ es sich nicht nehmen, sich über die wertvolle Arbeit dieser segensreichen Hilfsorganisation zu informieren. Der Singener Urologe Franz Hirschle gab zudem einen interessanten Einblick in das Programm „Ärzte für Ärzte“ dieser bereits mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten NGO.

 

Im Anschluss an die Veranstaltung folgten zahlreiche Besucher dem Spendenaufruf der Geschäftsführer der PVS-MEFA Reiss GmbH Manfred und Michael Reiss sowie Hans-Dieter Faller und spendeten insgesamt 1750 Euro. Die PVS-MEFA Reiss GmbH verdoppelte diesen Betrag auf eine Summe von 3.500 Euro. Ein schönes Ergebnis!

 


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Quelle:
Daisy – Akademie und Verlag

 
Wir freuen uns über Anregungen, Ideen, Meinungen und Themenvorschläge. Herausgeber und Redaktion sind um die Genauigkeit der dargestellten Informationen bemüht, dennoch können wir für Fehler, Auslassungen oder hier ausgedrückte Meinungen nicht haften. Alle Angaben sind ohne Gewähr! Wir danken Alexandra Pedersen für die Mithilfe an der Entstehung dieses Newsletters. Redaktionsadresse: Newsletter@pvs-mefa.de. Fotos: PVS Reiss GmbH. Konzept/Gestaltung: www.Creapart.de

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