Wir machen aus Ihren Forderungen unternehmerische Werte.

Unsere Kunden erwarten von uns immer das Besondere. Zu Recht.

Newsletter Dental 03/2015

Die Spitze des Eisbergs

Da kommt was auf uns zu, im nächsten Jahr: Flüchtlinge. Viele scheinen jedoch vergessen zu haben, dass ihre eigenen Eltern oder Großeltern nach 1945 auch als Flüchtlinge ins Nachkriegsdeutschland kamen. Es waren mindestens 14 Millionen Menschen aus den Gebieten jenseits von Oder und Neiße, Ostpreußen oder Böhmen und Mähren, Ungarn, Jugoslawien und Rumänien. Ab 1960 kam dann die nächste „Fremdenwelle“: Gastarbeiter aus Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Tunesien, Marokko und Jugoslawien verstärkten unser „Wirtschaftswunder“. Damals wie heute: Eine Umfrage des Allensbacher Institutes vom März 1956 ergab, dass 55 % der befragten BRD-Bürger gegen Gastarbeiter waren, dafür waren nur 20 %! Bis 1973 wurden es dennoch 2,5 Millionen Gastarbeiter, deren Kinder heute „Deutsche“ sind. Was sind da 800.000 Menschen ohne Heimat, die für nächstes Jahr erwartet werden? Wir sind der Meinung, dass ein so reiches und wirtschaftlich gesundes Land wie Deutschland gut in der Lage sein wird, diese Flüchtlinge aufzunehmen, sie zu versorgen, um ihnen eine Zukunft zu bieten. Wir von unserer Seite werden versuchen, auch unser Potential dafür zur Verfügung zu stellen, wann immer sich uns die Gelegenheit dazu bietet. Wir hoffen und wünschen uns, dass sich viele daran erinnern mögen, wo sie herkommen, wo ihre Wurzeln sind und wo sie sich jetzt Zuhause fühlen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Manfred Reiss
Geschäftsführer
Michael Reiss
Geschäftsführer

 


CMD und Schienentherapie in aller Munde:
Einteilung verschiedener Schienen und Aufbissbehelfe

 

Kiefergelenkerkrankungen

 

  • AqualizerTM
  • Bisserhöhungsschiene
  • Bissführungsschiene
  • Metallaufbissschiene
  • NTI-tss-Schiene
  • Pivotierungsschiene
  • Relaxierungs- oder Entspannungsbehelfe
    – adjustiert
    – nicht adjustiert
    – als umgearbeitete Prothese
  • Repositionierungsschiene
  • Schiene
  • Schiene mit FAL/FTL
  • Stabilisierungsschiene

PAR-Behandlung

 

  • Aufbissbehelf
    – adjustiert
    – nicht adjustiert
  • Dauerschienen
    – Elbrecht-Schiene
    – Krallenschiene
  • Drahtligaturen
    – reine (obsolet)
    – kunststoffverstärkt
    – kunststoffarmiert
  • Semipermanente Schiene
    – interdental (Komposit)
  • Semipermanente Schiene
    – Metall
    – Draht, Glasfaserband, usw.
  • Wundverband

 

 

Kieferbruchbehandlung

 

  • Erstversorgungen
    – bei Luxationen
    – Fixationsverband
    – Drahtligaturen o. Ä.
    – Schienenverbände
  • Pelotte
  • Umarbeitung Prothese
    – zum Schienenverband
    – zur Verbandsplatte
  • Verbandsplatte

Zahnärztliche Chirurgie

 

  • Drahtligaturen
  • Fixationsmaßnahmen
    – nach Reimplantation
    – nach Reposition von luxierten Zähnen
  • Fixationsverband
    – bei Luxationen
    – bei Reimplantation
  • Fixationsverband
    – bei Transplantation
  • Pelotte
  • Umarbeiten Prothese
    – zum Schienenverband
    – zur Verbandsplatte
  • Verbandsplatte

 

 

Präprothetik / Prothetik

 

  • Bissführungsplatte
  • Bisserhöhungsplatte
  • Schiene mit aufgestellten Zähnen als Provisorium
  • Tiefziehformteile zur Herstellung von Provisorien
  • Zahnersatz mit Schienung

Sonstige Schienen

 

  • Brux-Checker-Schiene
  • Medikamententräger
    – Fluoridierungsschiene
    – Chlorhexidinschiene
    – Bleachingschiene
  • Schablonen
    – zur Bestimmung der Implantatposition
    – Bohrführung bei Implantation
  • Schnarch-Therapie-Gerät
  • Sportschutzschiene
  • Strahlenschutzschiene
  • Zahnkorrektur-Schiene (z. B. Invisalign, Harmonie)
  • Zahnfleischmaske

 

Bema: Die als GKV-Leistung gelb markierten Schienen stellen nur dann eine Kassenleistung dar, wenn Sie nach den Regeln des Bema und des BEL erbracht werden.
GOZ: Werden „Schienen“ z. B. mit einer Metallbasis versehen, stellen sie keine Kassenleistung dar und müssen nach der GOZ abgerechnet werden.

 

 

Schienentherapie: Ablaufdiagramm

 

Ablaufdiagramm

 

CMD heißt Cranio Mandibuläre Dysfunktion

Zwischen dem Schädel (Cranium) und dem Unterkiefer (Mandibula) sind die Kiefergelenke die Verbindung mit Bändern, Sehnen und Knorpel. In den Gelenkgruben am Schädel liegen die Gelenkköpfe in Gelenkkapseln. Wenn die Bewegung gestört ist, wie eine Blockade oder ein Knacken im Gelenk, liegt eine Fehlfunktion in der Muskulatur oder in den harten Geweben vor. Verspannungen, Kopfschmerzen und Schonhaltungen sind hier häufig die Folge. Durch eine Überfunktion der Haltungsmuskulatur versucht der Körper die Fehler des Kiefergelenk-Kopf-Systems auszugleichen.

 

Diese Überanstrengung verursacht häufig die Schmerzen. 70% der deutschen Bevölkerung leiden an Kopfschmerzen, 60% an Rückenschmerzen und ca. 70 % zeigen Symptome einer CMD oder Haltungsschäden. Der therapeutische Ansatz in der Zahnarztpraxis ist in der Regel die sogenannte Knirscherschiene (Aufbissschiene).

 

Dr. med. Paul Ridder vom Medcenter Oberwiehre (Freiburg) beschäftigt sich seit Jahren mit der Fragestellung, wie die Orthopädie mit der Zahnmedizin über die CMD verbunden ist. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist für ihn hier ein Muss. Erkenntnisse und Ergebnisse zahlreicher Studien verdeutlichen den Zusammenhang zwischen craniomandibulärem System und Körper. Aus der Sicht von Dr. Ridder, kann die Relaxierung der Kau- und Nackenmuskulatur allein keinen optimalen Biss hervorbringen. Die peripheren Störungen müssen vor der Bissnahme ebenfalls beseitigt werden. Die später vom Zahnarzt eingesetzte Aufbissschiene soll eine stabile Beziehung der Okklusion von Ober- und Unterkiefer im Zusammenspiel mit Kiefergelenk und Kaumuskulatur herstellen.

 

Die verschiedenen Schienentherapien stellen in der Zahnheilkunde und in der damit verbundenen korrekten Beantragung und Abrechnung ein vielschichtiges Thema dar.
Buchtipp hierzu: Craniomandibuläre Dysfunktion – interdisziplinäre Diagnose und Behandlungsstrategien von Dr. med. Paul Ridder.

 

 

pvs mefa seminarreihe
„Was zu verschenken? … Von Abrechnung war nie die Rede!“

Abrechnung ist Teamwork. Ein angemessenes Honorar ergibt sich aus umfassenden Kenntnissen der GOZ und der BEMA und einem effektiven Forderungsmanagement. Anschaulich und praxisnah erläutern und diskutieren wir mit Ihnen effektive Handlungsmöglichkeiten.

 

  • Aus der Praxis, für die Praxis: Fallbeispiele aus dem Praxisalltag
  • Kostenträger und deren Besonderheiten
  • Aktuelle Änderungen werden wie immer vorrangig als Thema behandelt.

Das Ziel: Die GOZ/BEMA-Kenntnisse vertiefen und Sicherheit im Abrechnungsalltag gewinnen!

 

Unsere Referentin: Dipl. oec. med Alexandra Pedersen, selbstständige Trainerin für Zahnärzte und Kieferorthopäden.

 

Besondere Erfolgsmerkmale unserer Seminare sind:

 

Unsere Seminare sind präzise, praktikabel und auf den Punkt gebracht. Gerne können Sie Kollegen/innen mitbringen.

 

Dauer des Workshops: 4,5 Stunden, anschließend Informationsaustausch in netter Runde am Buffet.

 

Der Kostenbeitrag pro Teilnehmer beträgt 99,- Euro incl. MwSt. für Kunden und Kooperationspartner der pvs-mefa Reiss. Für Nichtkunden beträgt der Kostenbeitrag pro Teilnehmer 149,- Euro incl. MwSt..

 

Diese Veranstaltung sichert Ihnen zudem fünf Fortbildungspunkte.

 

Die aktuellen Termine für den Herbst 2015:

 

Mannheim: Mittwoch, 16.09.2015
Radolfzell: Freitag, 18.09.2015
Metzingen: Mittwoch, 23.09.2015
Eutin: Mittwoch, 07.10.2015
Köln: Mittwoch, 14.10.2015

 


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Quelle:
Daisy – Akademie und Verlag

 
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