Wir machen aus Ihren Forderungen unternehmerische Werte.

Unsere Kunden erwarten von uns immer das Besondere. Zu Recht.

Newsletter Dental 01/2016

30 Jahre am Puls der Zeit

Das 30-jährige Firmenbestehen war Grund und Anlass für den Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Konstanz Andreas Jung die pvsmefa Reiss und ihre Mitarbeiter in Singen zu besuchen und über aktuelle Themen zu sprechen.

 

Der Kontakt zu Politik und Entscheidungsträgern war uns immer ein Anliegen, stand aber gleichwohl nie im Vordergrund. Mit Andreas Jung verbindet uns dennoch eine Kontinuität an Austausch und ein stets freundlich gesinnter Kontakt – was uns sehr freut.

 

Wir sehen uns als unpolitisch und sind trotz aller Kommerzialität nur einem Dogma verpflichtet: Dem Wohle des Menschen. Wir hoffen dies auf vielfältige Art und Weise auch in 2016 in die Realität umsetzen zu können: Durch aktives Handeln, finanzielles Engagement und durch simple Zurverfügungstellung unserer Woman/Manpower.

 

Auf ein erfolgreiches und spannendes Jahr 2016!

 

Manfred Reiss
Geschäftsführer
Michael Reiss
Geschäftsführer

 


Die Top Ten der Fragen zu Ihrer Dental-Abrechnung

Können neben den GOZ-Nrn. 2270, 5120 und 5140 zahntechnische Leistungen gem. § 9 GOZ berechnet werden?

Das Entgraten und/oder Gummieren stellt keine zahntechnische Leistung dar.

 

Demnach ist eine Berechnung gem. § 9 GOZ nicht möglich, wenn eine einfache Ausarbeitung in diesem Sinne am Behandlungsstuhl erfolgt. Eine zahntechnische Leistung gem. § 9 GOZ ist nur möglich, wenn im Labor nachgearbeitet wird (z. B. Oberflächenvergütung durch Hochglanzpolitur am Poliermotor des Eigenlabors, feinanatomisches Ausarbeiten der Provisorien).

 

 

Wie kann nach neuer GOZ der parapulpäre Stift berechnet werden?

Die parapulpäre Stiftverankerung ist in der neuen GOZ nicht mehr dargestellt. Medizinisch notwendige Leistungen, die nicht in der GOZ/GOÄ aufgeführt sind, sind analog nach § 6 Abs. 1 nach einer Art, Kosten- und Zeitaufwand gleichwertigen Leistung zu berechnen.

 

 

Wie wird eine Aufbaufüllung in Schmelz-Dentin-Adhäsiv-Technik nach neuer GOZ berechnet?

Diese Aufbaufüllung (mehrfach geschichtete AF oder Stumpfaufbauten) ist in der neuen GOZ nicht mehr dargestellt. Medizinisch notwendige Leistungen, die nicht in der GOZ/GOÄ aufgeführt sind, sind analog nach § 6 Abs. 1 nach einer Art, Kosten- und Zeitaufwand gleichwertigen Leistung zu berechnen.

 

Bereits gerichtlich bestätigt:
– AG Charlottenburg, Urteil vom 08.05.2014, Az.: 205 C 13/12
– AG Schöneberg, Urteil vom 05.05.2015, Az.: 18 C 65/14)

 

 

Wird bei der Erneuerung einer Suprakonstruktion (Krone oder Brücke) die GOZ-Nr. 9050 oder GOZ-Nr. 9060 berechnet?

Bei der Erneuerung einer Suprakonstruktion handelt es sich im prothetischen Bereich um einen neuen Behandlungsfall und demnach um eine Neuversorgung.

 

Dies löst die Gebührennummer 2200 (Krone auf Implantat) oder 5000 (Brückenanker auf Implantat) zzgl. der GOZ-Nr. 9050 (bis zu max. 3 x je Implantat) aus.

 

 

Kann für die Berechnung der GOZ-Nr. 5040 (Teleskopkrone) bei Einarbeiten eines Verbindungselements die GOZ-Nr. 5080 berechnet werden?

In der neuen GOZ ist die Berechnung der GOZ-Nr. 5080 neben der Teleskopkrone nach GOZ-Nr. 5040 ausgeschlossen. Sofern zu einem späteren Zeitpunkt ein zusätzliches Verbindungselement in die Krone nach GOZ-Nr.5040 eingearbeitet wird, kommt hierfür die GOZ-Nr. 5080 zur Anwendung.

 

 

Wie kann das alleinige Wiederfestschrauben einer Suprakonstruktion berechnet werden?

Die GOZ-Nr. 9060 [Auswechseln von Aufbauelementen (Sekundärteilen) im Reparaturfall] fällt nicht an, da hier nichts ausgewechselt wird.

 

Das reine Wiederfestschrauben von Suprakonstruktionen ist nicht beschrieben und wird demnach nach Auffassung der BZÄK analog gem. § 6 Abs. 1 GOZ berechnet werden.

 

 

Muss der Zahnarzt eine 30-Tage-Frist bei der GOZ-Nr. 1040 zur nächsten GOZ-Nr. 4050/4055 einhalten?

Nein, eine 30-Tage-Frist ist nur von der GOZ-Nr. 4050/4055 zur nächsten 4050/4055 einzuhalten.

 

 

Einmal verwendbare Nickel-Titan-Instrumente sind nach den allg. Bestimmungen zu Abschnitt C berechnungsfähig. Können die Kosten der Instrumente einem GKV-Patienten in Rechnung gestellt werden?

Erhält der GKV-Patient eine „Kassen“-Wurzelkanalbehandlung, ist eine zusätzliche Berechnung der Nickel-Titan-Instrumente nicht zulässig.

 

Hier greift das Zuzahlungsverbot für gesetzlich versicherte Patienten. Erhält der GKV-Patient allerdings eine Wurzelkanalbehandlung auf GOZ-Basis (z. B., weil der Zahn aufgrund der Richtlinien nicht zu Lasten der gesetzl. Krankenkassen nach Bema berechnet werden darf oder der Patient sich vor der Behandlung mit Hilfe der §§ 4 Abs. 5 BMV-Z und 7 Abs. 7 EKVZ bereiterklärt hat, sich privat behandeln zu lassen), können die entsprechenden Instrumente auch berechnet werden. Eine anteilige Berechnung einer Verschleißgebühr für wiederaufbereitbare Instrumente ist nicht möglich.

 

 

Kann für eine professionelle Zahnreinigung bei GKV-Patienten ein Pauschalbetrag berechnet werden?

Stellt die Professionelle Zahnreinigung eine medizinisch notwendige Leistung dar, muss diese nach GOZ-Nr. 1040 berechnet werden.

 

Bei GKV-Patienten sowie auch bei Privatpatienten ist nur in Fällen einer reinen Wunsch-Verlangensleistung ohne medizinische Notwendigkeit eine Berechnung gem. § 2 Abs. 3 GOZ mit einem Pauschalbetrag möglich.

 

 

Wie kann die Umarbeitung einer definitiven Krone/Brücke zum Provisorium berechnet werden?

Diese Leistung ist nicht in der GOZ oder GOÄ beschrieben. Nach Auffassung der der Bundeszahnärztekammer kann für die Umarbeitung einer definitiven Krone/Brücke eine Analoggebühr gem. § 6 Abs. 1 GOZ berechnet werden.

 


Und noch was kniffliges:

Nr. 75 GOÄ: Wann ist der Bericht „ausführlich“?
Die Mitteilung eines Befundes oder ein einfacher Befundbericht ist mit der Abrechnung der jeweiligen Abrechnungsposition für die durchgeführte Leistung in der Regel bereits abgegolten. Die GOÄ sieht aber für „ausführliche“ Befundberichte auch die Abrechnung mit einer eigenen Abrechnungsziffer vor.

 

Wann ist die GOÄ-Nr. 75 zu verwenden, wann nicht?

So rechnen Sie die GOÄ-Nr. 75 ab: ,,Ausführlicher schriftlicher Bericht einschließlich Angaben zur Anamnese, zu dem(n) Befund(en), zur epikritischen Bewertung und ggf. zur Therapie“.
Wesentlich ist, dass Sie die individuelle Situation medizinisch begründet einschätzen, die sich für diesen Patienten in Anbetracht der Untersuchungsergebnisse mit Bezug zu seinen Anamnesedaten ergibt und daraus ggf. auch Therapieempfehlungen ansprechen. Empfänger ist in der Regel ein anderer Behandler, eine Krankenversicherung oder eine Behörde.
Die GOÄ-Nr. 75 ist ggf. auch mehrfach im Behandlungsfall, auch mit der Ä1, ansetzbar.

 

Beratungen am Gemüsestand? – Auch das ist eine ärztliche Leistung!

Die Zahnärzte und Zahnärztinnen sind nicht nur in der Praxis beruflich im Einsatz. Gerade in kleineren Städten kommt es bei einer zufälligen Begegnung auf dem Markt, beim Bäcker oder in der Warteschlange im Supermarkt öfter mal vor, dass Patienten ganz unverhofft medizinische Beratung suchen. „Herr/Frau Doktor, wo wir uns gerade zufällig sehen …„ Und schon sind sie mitten im Beratungsgespräch! Wer kennt das nicht, häufig werden wir von Bekannten auch zu Hause telefonisch zu Rate gezogen. Viele von uns zögern, solche Leistungen auch zu berechnen. Das können und sollten sie aber durchaus tun.
Es handelt sich hierbei um „unvorhergesehene Inanspruchnahmen“ und Beratungen. Berechnungsfähig ist bei bis 10 Minuten die Ä1 oder über 10 Minuten die Ä3.

 


Die Neue in der Abteilung GOZ-Abrechnung!

Verstärkung und Fortschritt! Unsere neue Teamleiterin der GOZ-Abrechnung heißt Doreen Hempel. Seit Beginn ihrer Ausbildung zur Zahnarzthelferin 1993 war sie ohne Unterbrechung im zahnmedizinischen Bereich tätig: Von Prophylaxe mit Fortbildung zur ZMP und ZMV, Leiterin der Abrechnung in Dentallaboren und Praxismanagement bis zu gesamtheitlicher Tätgkeit im Bereich externer Dienstleistungen für Zahnärzte. Dazu kommt noch ein DVNLP Master Abschluss – damit verfügt sie über ein sehr breites Wissens- und Erfahrungsspektrum, das neue Perspektiven und Möglichkeiten rund um Abrechnung und Praxisorganisation eröffnen wird.
Wir wünschen ihr einen guten Start und freuen uns auf eine angenehme Zusammenarbeit.

 


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Quelle:
Daisy – Akademie und Verlag

Wir freuen uns über Anregungen, Ideen, Meinungen und Themenvorschläge. Herausgeber und Redaktion sind um die Genauigkeit der dargestellten Informationen bemüht, dennoch können wir für Fehler, Auslassungen oder hier ausgedrückte Meinungen nicht haften. Alle Angaben sind ohne Gewähr! Wir danken Alexandra Pedersen für die Mithilfe an der Entstehung dieses Newsletters. Redaktionsadresse: Newsletter@pvs-mefa.de. Fotos: PVS Reiss GmbH. Konzept/Gestaltung: www.Creapart.de

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